Beispielprojekte Medizintechnik
Case Medizintechnik
Entwicklung eines robusten USB-Kabels
Der Kunde benötigt für eine Patientenanwendung ein Kabel, das dauerhaft strapazierfähig ist und auch bei hohen mechanischen Belastungen zuverlässig funktioniert.
Das Kabel darf aufgrund der Anwendung nur einen sehr kleinen Leitungswiderstand aufweisen und muss sehr dünn sein, aber gleichzeitig eine sehr hohe Zugfestigkeit besitzen.
Durch die Kombination eines sehr schlanken Seilaufbaus mit einem Zugelement aus Aramid konnten alle Kundenanforderungen erfüllt werden.
Case Medizintechnik
Sensorkabel zur Beatmungssteuerung
Bei der Beatmung von Frühgeborenen ist eine präzise Steuerung des Luftstroms essenziell.
Das Kabel für eine solche Anwendung muss sehr dünn und flexibel sein und gleichzeitig eine hohe Signalqualität gewährleisten.
Der Einsatz von sehr kleinen Koax-Elementen hat einen möglichst flexiblen und dünnen Leitungsaufbau ermöglicht. Dadurch kann die mechanische Belastung für die kleinsten Patienten zuverlässig auf ein Minimum reduziert werden.
Case Automatisierung
Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen
Aufgrund der neuen Gesetzeslage sind PFAS-haltige Materialien für die meisten Anwendungen nicht mehr zulässig. Für ein etabliertes Kabel wurde eine entsprechende Änderung des Aufbaus angefragt.
Der Einsatz von PTFE im Kabelaufbau bietet aus funktioneller Sicht viele Vorteile, geht jedoch mit problematischen Bedingungen bei der Herstellung und Entsorgung einher. Der Austausch dieser Materialien ist daher häufig eine Herausforderung, wenn die funktionelle Eigenschaften erhalten werden müssen.
Die vorhandenen PTFE-Folien wurden auf ihren Funktionsbeitrag untersucht und schlussendlich durch eine PFAS-freie Bewicklung ersetzt. Um die Produktanforderungen weiterhin zu gewährleisten musste dies mit einer modifizierten Extrusionstechnik kombiniert werden.
Erfreulicherweise konnten die Herstellkosten durch die Designänderung reduziert werden.
Case Automatisierung
Einsatzgebiet Hochgebirge
Eine Kundenanwendung sieht den Einsatz von schleppkettentauglichen Kabeln im hochalpinen Bereich vor. Trotz hoher Temperaturunterschiede müssen die Kabel flexibel bleiben und zuverlässig Signale und Ströme transportieren.
Der bewährte Kabelaufbau sollte für diesen speziellen Einsatzzweck dahingehend optimiert werden, dass auch bei Temperaturen von -50°C die notwendige mechanische Stabilität und Flexibilität gewährleistet ist.
Durch eine gezielte Recherche konnten geeignete Alternativmaterialien ermittelt und erfolgreich integriert werden. Im Rahmen von umfangreichen Tests wurde die langfristige Funktionalität erfolgreich nachgewiesen.
